Parallelankopplung RAP

Die Rundsteuersignale des Senders werden über unterschiedliche Ankopplungsausführungen in das elektrische Versorgungsnetz eingespeist. Bei der Parallelankopplung wird die Steuerfrequenz über Kopplungskondensatoren und Kopplungsinduktivität dem 50-Hz-Netz dreiphasig überlagert.

Die Parallelankopplung RAP wurde entwickelt, um die Vorteile der sog. starren und losen Kopplungsprinzipien zu vereinen, jedoch deren Nachteile zu eliminieren. Das spezielle Prinzip der RAP Variante gewährleistet eine stabile Signalspannung - auch bei variabler Netzimpedanz. Die Netzspannung fällt nahezu vollständig am Kondensatorteil ab, der 50Hz Strom über die Kopplung ist sehr gering.

Die RAP wird über ein Schaltfeld an das auszusteuernde Netz angeschlossen, ist somit jederzeit vom Netz abschaltbar, ohne die Netzversorgung zu unterbrechen. Dadurch ist ihre Aufstellung auch nicht an den Ort der 50-Hz-Einspeisung gebunden, sondern kann an geeignetem Platz erfolgen.

Das Prinzip der RAP-Ankopplung wird sowohl für Mittel-, als auch Hochspannungseinspeisungen eingesetzt.


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